Mahnwache für Xulhaz und Mahub (LGBTI-Aktivisten, Bangladesch)

11.10.2017 . 17:00 UHR . KAISERIN-AUGUSTA-ALLEE 111, 10553 BERLIN-MOABIT
Unterstütze die Mahnwache für die beiden ermordeten LGBTI-Aktivisten und zeige, dass wir sie nicht vergessen haben. Am 11. Oktober 2017 wäre Xulhaz 41 geworden. Er und Mahbub Rabbi Tonoy wurden vor einem Jahr ermordet. Trotz der überwältigenden Beweislage in dem Fall (darunter Augenzeugen, eindeutige Aufnahmen der mutmaßlichen Täter bei der Flucht durch eine Überwachungskamera, und ein örtlicher Polizist, der einem der Täter einen Rucksack entreißen konnte) wurde noch niemand wegen der brutalen Morde angeklagt. Weiterlesen

Bis 15. November . Aktion . Ägypten . Homofeindliche Verfolgung stoppen!

UNTERSTÜTZE DIE MENSCHEN, DIE IN DEN VERGANGENEN WOCHEN AUFGRUND IHRER VERMEINTLICHEN SEXUELLEN ORIENTIERUNG FESTGENOMMEN WURDEN. DIE FESTNAHMEN VON MINDESTENS 57 PERSONEN ERFOLGTEN IM ANSCHLUSS AN EIN KONZERT VON MASHROUN´ LEILA AM 22. SEPTEMBER IN KAIRO, AUF DEM REGENBOGENFLAGGEN GESCHWENKT WURDEN.
An mindestens fünf der festgenommenen Personen wurden gegen ihren Willen Rektaluntersuchungen vorgenommen, was gegen das im Völkerrecht verankerte absolute Verbot von Folter und anderer grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe verstößt. Festgenommen wurden zwei Personen, die auf dem Konzert Regenbogenflaggen geschwenkt haben sollen, sowie weitere Personen aus Kairo, Ismailia, Damiette und Scharm asch-Schaich, die nicht auf dem Konzert waren, aber ebenfalls wegen ihrer vermeintlichen sexuellen Orientierung ins Visier genommen wurden. Weiterlesen

Bis 07. Oktober . Aktion . Aserbaidschan . Inhaftierungen von LGBTI aufheben!

PROTESTIERE MIT EINEM BRIEF UND PER E-MAIL GEGEN DIE AM 22. SEPTEMBER DURCHGEFÜHRTEN RAZZIEN DER ASERBAIDSCHANISCHEN POLIZEI GEGEN ANGEHÖRIGE DER LGBTI-COMMUNITY UND DIE FESTNAHME VON MEHR ALS 100 PERSONEN.
Einige von ihnen wurden wieder freigelassen, doch mindestens 48 Personen wurden unter dem Vorwurf des Widerstands gegen die Polizei zwischen zehn und zwanzig Tage in Verwaltungshaft genommen. Den Inhaftierten wurde der Zugang zu einem Rechtsbeistand ihrer Wahl verweigert. Einige der Häftlinge warfen der Polizei Misshandlung vor. Weiterlesen

Bis 24. Oktober . Aktion . Russische Förderation . Anklage wegen „Homosexueller Propaganda“

UNTERSTÜTZE DIE LGBTI-AKTIVISTIN ENDOKIA ROMANOVA AUS SAMARA IN RUSSLAND, DIE AM 26. JULI WEGEN „HOMOSEXUELLER PROPAGANDA“ ANGEKLAGT WURDE. Die Anklage erfolgte, weil sie im Internet die internationale Website der Jugendkoalition für sexuelle und reproduktive Rechte sowie Artikel, die für die Gleichstellung von LGBT werben, geteilt hatte. Das Verfahren soll am 18. September beginnen. Weiterlesen

Bis 01.11.2017 . Aktion . Zentralamerika . „In meinem Land kann ich nicht mehr sicher leben!“

UNTERSTÜTZE MENSCHEN WIE DIE TRANSFRAU PATRICIA, DIE ANGST HAT IN IHRER HEIMATSTADT IN EL SALVADOR ZU BLEIBEN, NACHDEM BANDEN BEGONNEN HABEN, SIE WEGEN IHRER GESCHLECHTSIDENTITÄT ZU BEDROHEN.
Patricia* ist eine 32 Jahre alte Transfrau aus El Salvador, die stolz auf ihren eigenen kleinen Laden mit dem Verkauf von Getränken in der Nachbarschaft war. Patricias Geschäft wurde durch die „Gebühr“ gefährdet, die sie an lokale Banden zahlen musste. Den Betrag von US$50 oder US$100 monatlich konnte sie fast nie aufbringen. Patricia erhielt Drohungen von den Banden, wagte aber nie, sich an die Behörden zu wenden, da Polizeibeamte sie in der Vergangenheit wegen ihrer Geschlechtsidentität und häuslicher Angelegenheiten schikaniert hatten. Weiterlesen

Bis 01.11.2017 . Aktion . Türkei . Mord immer noch nicht aufgeklärt!

SCHREIBE EINEN BRIEF GEGEN DAS VERGESSEN VON AHMET YILDIZ, DER AM 15. JULI 2008 ERSCHOSSEN WURDE. LGBTI-AKTIVIST_INNEN GEHEN DAVON AUS, DASS ES EIN SOGENANNTER „SCHWULEN-EHRENMORD“ WAR. DER FALL IST ZUM SYMBOL FÜR DAS VERSAGEN DER TÜRKISCHEN BEHÖRDEN GEWORDEN, AUF GEWALT GEGEN LESBEN, SCHWULE, BISEXUELLE UND TRANS* ZU REAGIEREN.
Am Tag des Mordes waren Ahmet und sein Partner und Verlobter İbrahim Can in ihrem gemeinsamen Haus in Üsküdar. Ahmet verließ die Wohnung, um Eis zu kaufen, und ging die Treppe hinunter zu seinem Auto. Als er Gewehrschüsse hörte, rannte İbrahim hinunter und fand den erschossenen Ahmet. Wie in anderen Fällen von vermuteten „Ehren“morden holte die Familie die Leiche nicht für eine Beerdigung ab. Der einzige Verdächtige, Ahmets Vater, wurde bis heute nicht festgenommen.
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